Startseite
  Über...
  Archiv
  Mucc ~all you must know~
  Gästebuch
  Kontakt

   Mucc Homepage *.*
   Neotokyo.de
   Gan-shin Label

Webnews



http://myblog.de/i-love-muck-shocker

Gratis bloggen bei
myblog.de





Hallu~

Hier habe ich 2 Texte, die wie ich finde, sehr gut über die Entstehung von Mucc informieren.

Der erste ist von der Starfacts Nr. 7 „J-Rock“(2006) und den Text hat Francois Duchateau verfasst.

Der zweite ist von der J*bEAt Nr. 1 (2005) und den Text schrieben Zaku & Meluna

Viel Spaß beim lesen^^

Vorwissen über Mucc:

Status: Major

Gründung: 04.Mai.1997

Lineup: Tatsurou (Vocals), Miya (Guitar, Band Leader), Yukke (Bass), Satochi (Drums), Hiro (Bass, bis 1999)

Mucc Grunge’s not dead

Die Band Mucc gründete sich 1997 mit der Intention, die dunkle Seite der Liebe musikalisch wie lyrisch auszudrücken. „Der Name war eine damalige Idee von uns“, erzählt Gitarrist Miya. „Worte die keine Bedeutung haben, sind erst von richtiger Bedeutung! Heute sind wir immer noch stolz über unsere Wahl, ein kleines Mysterium zu haben, schadet nie.“ Hass, Schmerz, Verluste und Traurigkeit waren Treibstoff ihres künstlerischen Motors, den das Quartett schon in jungen Knabenjahren gezündet hatte, als sie sich der eben zu Wort gekommene Miya, Basser Hiro, Satochi (Drums) und Sänger Tatoo in der High School etwa hundert Kilometer von Tokyo entfernt kennen lernten und begannen, ihr gemeinsames Empfinden in düstere Klänge umzuwandeln.

Die Harmonie innerhalb des Musikgefüges war ebenso perfekt wie produktiv, schon einige Monate nach dem ersten Treffen haben Mucc schon zwei überzeugende Demo-Tapes aufgenommen, wovon besonders das zweite Band „Aika“ regen Umlauf in großen Bahnen findet. Ja sogar bis nach Tokyo schaffen es eine Menge Kassettenexemplare und schon bevor die fantastischen Vier überhaupt auch nur ein Gig gespielt haben, waren sie schon Kult u hart umkämpften Underground der riesigen Hauptstadt. Die Nachfrage war groß, und selbstredend wurden erste Konzerte schnell wie möglich organisiert und gegeben, stets mit unerwartet großem Erfolg. Die befreundete Band Cali#Gari hilft den kessen Burschen sogar auf ein nächstes Level, indem sie Mucc auf Konzerte einladen mit noch höheren Besucherzahlen. Die Massen sind begeistert, doch nicht ausruhen: Weitermachen! Mucc arbeiten an neuen Tapes, „Tsubasa wo kudasai“ läutet das Jahr 1999 nicht minder aussichtsreich ein. Zum Beispiel kommen erste Headlinergigs in Tokyo zustande. Doch gerade als es bergauf mit der Gruppe ging, entschied sich Hiro, die Band zu verlassen. Eine Basser namens Yukke sollte seinen Platz einnehmen und musste auch schon sofort ran, dem nach der Headlinerpremiere folgte eine komplette Tour. Die Düster-Grunge-Horde spielte und spielte, fast pausenlos. Zum Jahresende wurde sogar noch eine zweite Tour hinterhergeschoben. „Nun sei es reif für eine erste EP“, dachten sich Tatoo und seine Gefährten. Diese wurde auch schleunigst aufgenommen, den gewünschten Erfolg erzielten sie trotz des Hypes um die Band seltsamerweise nicht. Dennoch entwickelte sich das Phänomen Mucc weiter prächtig. Zur Jahreswende arbeiteten die Asia Rocker daran, im ganzen Land bekannt zu werden, wofür ein nationaler Sampler natürlich die geeigneteste Plattform darstellte. Mucc stachen von allen vertretenen Bands musikalisch heraus, kein Wunder, dass man von allen anderen Vertretern bis dato kaum etwas Weiteres gehört hat. Der Schachzug ging auf: Die Band wurde für eine Tour durchs ganze Land gebucht. Der Erfolg brachte eine winzige Veränderung mit sich. So änderte Frontmann Tatoo seinen Alias in seinen bürgerlichen Namen Tatsurou um. Auch die Band wechselte ein paar Monate später von ,romaji’ (lateinische Buchstaben: MUCC) zum japanischen ,Katakana’ (gesprochen: ,mukku') Sie erhofften sich einen klitzekleinen Neuanfang, denn den endlich sollte auch eine Scheibe der Formation einschlagen wie eine Bombe. 2001 fingen die Bemühungen für ein komplettes Album an un das Resultat „Tsuuzetsu“ war siegreich. Alle wollten Mucc und ihre Anhänger wurden mit Singleauskopplungen, weiteren Touren und spezial Events versorgt. Im Dezember bestritt man zusammen mit Kagerou eine komplette Konzertreise. Der nächste Sommer brachte den nächsten Longplayer „Homura Uta“, welches das innerliche Wechselbad zwischen metallischer Härte und japanischer Fragilität auf die Spitze trieb. Den Labelriesen Universal überzeugte diese Darbietung, Mucc durften ihren Majorvertrag unterschreiben. Im September 2003 erfolgte die erste Veröffentlichung dieser Zusammenarbeit „Zekuu“, ein weiteres Album. Auf den kommenden Beauti-Fool’s Fest konnte man den Lohn der harten Arbeit nochmals deutlich sehen, als man mit den angesagtesten Bands wie D’espairsRay, Merry, Gazette, Deadman oder Miyavi die Stage teilte. Eine Live-DVD folgte und Mucc waren ganz oben angekommen in J-Rock Olymp. Getragen von dieser welle verliefen die kommenden Jahre wie am Schnürchen. Insgesamt veröffentlichte man fünf Singles, zwei weitere Studioalben, eine Liveplatte, eine DVD und Re-Releases anfänglicher Aufnahmen. Jedoch veränderte sich der optische Stil eine wenig. Die Band fing an, viel ,normaler’, alltäglicher aufzutreten, weniger extremes Make-up, gewöhnliche Kleidung. „Erfolg verändert den Menschen, ja. Aber wir sind uns dennoch treu geblieben. Die Musik hat sich eben geändert, meine Art des Singens hatte sich geändert, da ist es natürlich, dass der Look dem Gesamten angepasst wird. Dennoch bleibt es Mucc. Es liegt in der japanischen Natur, über das Styling zu urteilen, so eben auch im J-Rock. Wir existieren seit neun Jahren, das ist unser größter Erfolg. Es gibt nun mal viele Neider hier. Wir haben uns nun mal entwickelt, nicht verändert“, rechtfertigte sich Tatsurou. Nachdem Mucc überall im Land der aufgehenden Sonne gespielt hatten, war man bereit für mehr. Europa stand im fadenkreuz der Majormusiker. Doch warum klein anfangen? Als erstes ziel wählte man im August 2005 der Wacken Open air, seinen Zeichen das größte Metal Festival überhaupt. Konzerte in Hamburg und in Paris fanden statt, allesamt erfolgreich, sieht man von einer Zugpanne mal ab. Mit Gan-Shin hatte man einen starken Partner gefunden, der hilft, Deutschland zu infizieren. Die beiden Alben „Kuchiki no tou“ und „Houyoku“ konnten bereits europäischen Boden betreten und wesentlich dazu beitragen, den J-rock Boom nach Übersee zu bringen. Kein Wunder, dass die Band wiederkommen wollte und im Frühjahr 2006 nochmals quer durch Deutschland reiste. „Fantastisch“, meint auch Tatsurou, wenn er nicht gerade von leckerem Bier, Rammstein und Metalkultur schwärmt. „Es ist einfach großartig hier. Jedes Mal haben wie einen tollen Aufenthalt und super Shows in Deutschland, ja wir mögen das Land!“ Und das stößt auf Gegenseitigkeit. Wer bei den Gigs dabei war, konnte die Begeisterung spüren. J-Grunge beherrscht die Konzerthalle, anders als sonst, flippten die Leute regelrecht aus. Nicht umsonst werden Mucc auch gerne als japanischen Korn bezeichnet, so hart wie weich zugleich erklingen ihre Songs. „Ach, dabei gibt es doch genug Unterschiede: Nicht nur westliche Musik inspiriert uns, wir hören vieles“, schmunzelt ein geschmeichelter Frontmann, der Soundengineer geworden wäre, hätte es mit der Band keinen Durchbruch gegeben. „Wer genauer hinhört, merkt, dass die Melodieführung doch ganz andere sind – ob deutsch, Amerikanisch oder Japanisch. Wir finden es klasse, dass diese japanischen eigenartigen Melodien in Deutschland anzukommen scheinen. Ja, denn es ist schon eine ganz andere Art von Ausdruck, die wir Asiaten an den Tag legen. Das zeugt von einer allgemeinen Offenheit für Kunst und Sprache, die in Europa ja lange Tradition hat. Wir sind jedes Mal begeistert und die Konzerte fühlen sich schon ganz anders an, ja – aber der Einsatz, der Hintergrund ist immer derselbe bei uns. Unsere Musik kommt aus unserem Inneren heraus und deswegen wir Mucc immer ein einzigartiges Erlebnis sein, jedes mal wenn wir irgendwo spielen! Wir sind einfach anders und das kommt an. Auch wenn wir sehr an unserer unikalen japanischen Kultur hängen – wir wollen wieder nach Europa!“

Quelle: Starfacts Nr. 7 „J-Rock“ (2006)

Text : Francois Duchateau

Mucc

Der kleine Muck greift nach den Sternen… und das mit Erfolg. Man könnte sagen, Mucc haben das Unmögliche möglich gemacht und sich einen Stern am J-Rock Himmel gesichert. Kaum eine andere band ist sich über die Jahre hinweg so konsequent treu geblieben und schafft es auch nach 2 Jahren des Major-Daseins immer noch so vielseitig zu sein wie früher. Besonders die neuen Songs „Kokoro no nai machi“ und „Ame no orchestra“ stehen solch grandiosen Balladen wie „Kaeranu hito“, „Danzetsu“ oder „Haitoku no hito“ mit Sicherheit in nichts nach.

Die Gründung der band ist mehr als abenteuerlich: Mucc wurden von Tatsurou (Tatsurou Iwagami) und Miya (Masaaki Yaguchi) gegründet, als die beiden sich auf dem Live einer lokalen Band getroffen und gemerkt haben, das sie auf einer Wellenlinie schwimmen. Satochi (Satoshi Takayasu) fand die Idee einer eigenen band super und gab an, er sei einfach auf die beiden zugegangen und habe gefragt, ob er sich beteiligen dürfe. Er stieg als Support-Drummer ein und bat nach einer Weile darum, als festes Member in die band aufgenommen zu werden. Yukke (Yusuke Fukuno) kam erst 1999 hinzu und ersetzte Hiro, den ersten Bassisten. Er war aber seit seiner Kindheit eng mit Miya befreundet und ging immer zu den Mucc Lives um für die Jungs Kameramann zu spielen. Tatsurou und Satochi bestritten ihr erstes Live vor der Gründung von Mucc auf dem Kulturfestival ihrer Schule. Dies war das erste Mal für Satochi, dass er an einem Set saß. Nach dem Festival sagte ein Lehrer zu ihm, dass er Talent habe und Schlagzeuger werden solle, Satochi lehnte jedoch ab, weil er lieber Gitarrist geworden wäre. Tatsurou bekam nach dem Festival eine Neujahrsgrußkarte von Satochi. Diese Karte hat ihn dazu gebracht Sänger werden zu wollen.(Zitat: Q: „Was für eine Massage hat Satochi in die Karte geschrieben?“ A: „Satochi will es nicht sagen, weil er schüchtern ist.)Yukke lernte eigentlich nur Bass, weil ein Freund einige coole Basslinien vor sich herklimperte. Yukke fand das dieser Freund dabei cool aussah, dass er sich dazu entschloss selbst Bassist zu werden. Er lieh sich das Bass seines Onkels und ließ sich einiges zeigen. Doch noch war lange nicht die Rede davon, dass Yukke neben Tatsurou eines Tages zum beliebtesten Mucc-Member werden würde, denn anfangs hatte er gar nicht die Ambitionen Musiker zu werden. Zufall oder Fügung? Nun, egal ob Mucc ein Zufallsprodukt sind oder nicht. Die Band weist eine beachtliche Laufbahn vor: So haben sie z.B. innerhalb der letzten acht Jahre 5 Demotapes, 12 Maxisingles, 6 Studioalben und ein Live Album herausgebracht, auf denen Klassiker wie „Suimin“, „Mama“, „Kimi ni sachi are“ oder „Zetsubou“ vertreten sind. Wie man sieht, sind die Vier bis heute noch mehr als aktiv und werden nicht müde. Ende 2003 gab es sogar einen besonderen Leckerbissen für die Fans, nämlich die DVD zur „Nihon rettou konton heisei kokoro no naka“ -Tour. Mucc’s Musik kann man am besten als bunten Mix aus Rockmusik mit Ska, Reggae und Rhythm and Blues-Einschlägen beschreiben und obwohl Miya und Tatsurou die Hauptsongwriter der Band sind, beteiligen sich auch die anderen daran: Von Satochi stammt z.B. der Song „Mae e“. Bei diesem Mix aus Hard rock und Ska Elementen, wird von treibenden Beats in Laid-Back Parts gewechselt , um dann wieder verschärft loszuhämmern, ohne das dabei das Gefühl entsteht, der Schlagzeuger müsste seinen eigenen Beats hinterher rennen, um sie wieder einzuholen. Yukke liebt es krachende Beats auf seinem bass zu slappen und beweist in Songs wie „Momouku de aru ga“, „Kare ga shinda“ oder „Dai kirai“ sein umfangreiches Können. Tatsurou’s Stimme mag zu anfangs gewöhnungsbedürftig sein, doch das für ihn typische „Geleier“ macht seinen Gesang erst so interessant. Er legt unglaublich viel Gefühl in die Stimme (vor allem bei den Balladen) und vermittelt dadurch, dass er den text und Musik wirklich lebt. Nimmt man dazu hierzu noch Miya’s außerordentliches Gitarrenspiel – er entlockt seinem Instrument die irrsten Geräusche und kaut auch mal gerne auf den Saiten rum – und würzt das ganze mit Yukke’s „Walking Bass“, enthält man die perfekte Mischung einer außergewöhnlichen, aber dennoch durchaus salonfähigen Band, die nicht nur durch ihr schräges Klecker-Outfit aus der Masse der Visual Kei Bands heraussticht. Mucc halten sich mit ihrem Debüt (von der Highschool zu Musikstars) an der Spitze der beliebtesten Bands un wurden Mitte 2003 vom Major-Label Universal Gear unter Vertrag genommen.

Quelle: J*bEAt Nr.1 (2005)

Text : Zaku & Meluna




Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung